Krameramtsstuben
Wie kann man sich das Leben der Unterschicht in der Hamburger Innenstadt im 17. Jahrhundert vorstellen? Einen Einblick kann man in der Museumswohnung, die seit dem 19. Jahrhundert im Originalzustand erhalten wurde, bekommen. Das Krameramt war ein Interessenverband der örtlichen Händler. Dieser Verband stellte die Kleinwohnungen damals den Kramerwitwen zur Verfügung, um neuen Händlern die Möglichkeit zu geben, die bisherigen Wohn- und Arbeitsstätten der Kramersleute zu übernehmen. In den beiden Häuserzeilen, zwischen denen ein schmaler Gang entlang führt, findet man außerdem kleine Geschäfte und ein Lokal, die „Krameramtsstuben°. Die Wohnhofsanlage befindet sich in der Nähe des Michels.
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