Kirchen Hamburg
Viele Kirchen in Hamburg sind weithin bekannt. Das kann man sicherlich nicht von allen, der mehr als 100 Gotteshäusern der Hansestadt behaupten. Es gibt alleine mehr als 30 christliche Kirchen, aber auch als Beispiel die russisch-orthodoxe Kirche St. Prokopius, die mit ihren blauen und teilweise mit Gold verzierten Zwiebeltürmen sehr hübsch anzusehen ist. Wer sich für Ikonen und Bilder interessiert, sollte die Kapelle der serbisch-orthodoxen Gemeinde St. Georg besuchen. Es findet sich aber auch ein buddhistisches Zentrum der Karma Kagyü-Traditon in Altona, ein afghanischer Hindu-Tempel, eine Synagoge und mehrere Moscheen. Durch diese Vielschichtigkeit sind die Bauwerke alle sehr unterschiedlich. Aber allen ist eins gemein: Man kann dort Ruhe finden und mal vom Alltag abschalten. Die bekanntesten Kirchen Hamburgs sind sicherlich die Hauptkirchen Sankt Michaelis, St. Petri, St. Nicolai, St. Jacobi, St. Katharinen und die katholische Domkirche Sankt Marien. Als eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands gilt Sankt Michaelis. St. Petri hingegen ist die älteste Stadtkirche Hamburgs (St. Nicolai die zweitälteste). Die berühmte Arp-Schnittger-Orgel, die erstmals im Jahre 1255 erwähnt wurde, kann man in St. Jacobi bewundern. Hamburgs Kirchen sind immer einen Besuch wert, sei es um die Baukunst zu bewundern oder um Gottes Nähe zu suchen.
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