Harrys Hafenbasar
In der Erichstraße findet man seit 2001 den wohl außergewöhnlichsten Laden Hamburgs – Harrys Hafenbasar. Der Laden umfasst 20 Räume, die allesamt voll gepackt sind mit Kuriositäten aus aller Welt. Neben Buddhas aus Thailand und Masken aus Westafrika findet man hier sogar Schrumpfköpfe aus Südamerika. Die heutige Besitzerin Karin Rosenberg hat schon selbst den Überblick verloren. Sie hat den Laden von ihrem Vater, Harry Rosenberg (starb 2000), übernommen. Ursprünglich hatte ihr Vater den Laden an der Bernhard-Nocht-Straße, dann etwa 50 Meter weiter, danach ging es an die Große Freiheit. Anfangs als Briefmarken- und Münzhandlung gedacht, wollten die Kunden doch lieber die Dekorationen des Geschäftes, die Mitbringsel von Harrys zahlreichen Seereisen, kaufen. So kam es, dass er den Nachlass von Käpt’n Haase, der in seiner Museumskneipe viele Souvenirs aus aller Welt gesammelt hatte, übernahm und den Seemännern im Hafen ihre Mitbringsel abkaufte. Damit war Harrys Hafenbasar geboren und seither füllen Scharen von Touristen, Schulklassen und Sammlern seinen Laden.
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