Hammerbrook
Industrie und Gewerbe dominieren in diesem Bezirk. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Wohnbebauung fast vollständig zerstört. Das Kontor Haus Leder-Schüler ist eines der erwähnenswerten Gebäude der Vorkriegszeit. Nach dem Krieg entstanden hier vorwiegend Verwaltungsgebäude, Büros und Gewerbeflächen. Das bekannte Bürohaus „Berliner Bogen“ ist mit 14000 m² das größte Glasgebäude in Europa. Architektonisch bedeutsam ist auch der S-Bahnhof Hammerbrook dessen "futuristisches" Aussehen zur Entstehungszeit für Aufsehen sorgte. Die Umgestaltung von Gewerbeflächen in Wohnateliers ermöglicht dem Stadtteil den Ruf als neues Künstlerviertels Hamburgs. Ateliers im "Künstlerhaus" in der Wendenstraße werden vorwiegend an Fotografen, Maler, Schriftsteller, Journalisten, Musiker und andere Kreative vermietet. Durch das Hamburger Projekt „Wachsende Stadt“ eine Mischung aus Kultur- und Freizeitziel, Wohnviertel und Gewerberaum soll die Achse von der City über Hammerbrook, Veddel, Wilhelmsburg aufgewertet werden. Bereits jetzt gibt es einige nette Wohnquartiere. Der Vorteil des Stadtteils ist die Entfernung in die Innenstadt. Innerhalb von 5 Minuten ist man mit der Bahn mitten in Hamburg.
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