Gut Moor

Der im Harburger Verwaltungsbezirk gelegene Hamburger Stadtteil Gut Moor ist einer der eher unbekannten Stadtteile der Großstadt. Der Name hat seine Wurzeln in Schenkung des Harburger Herzog Wilhelm im Jahre 1630 ab seinem Kanzler Baron J. von Drebber. Dieser erhielt ein adliges, freies Gut im Moor von ihm. Bis heute ist dieser schwach bebaute Stadtteil von Moor-Wiesen durchzogen. Erschwert wurde die Bebauung durch den feuchten Moorboden. Mauerrisse traten immer wieder durch Schwankungen des Bodens in den alten reetgedeckten Fachwerkshäusern auf und verlangten viel Restaurierungsarbeit.  Der älteste und zugleich best erhaltenste Hof von Gutmoor (erbaut 1617) liegt am sogenannten „Großenmoor 253“ und ist einen Blick wert. Neubauten sind in diesem Stadtteil eine Seltenheit. Der starke Gemeinschaftssinn in Gut Moor wird durch Aktivitäten in den ansässigen Vereinen gestärkt.  Diese haben eine hohe Bedeutung für die Einwohner. Anwohner haben einen fast unbegrenzten Blick über eine grüne Landschaft. Nur der Verkehrslärm der anliegenden A1 weist auf das Großstadtleben hin welches in der nähe existiert und stört die idyllische Ruhe.


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