Cranz
Der im Verwaltungsbezirk gelegene Hamburger Stadtteil Cranz liegt wassernah an Este und Elbe direkt beim Mühlenberger Loch und besticht mit der Schönheit seiner Natur. Über die Namensfindung dieses Ortes bestehen mehrere Theorien. Zum einen könnte der Name auf das ehemalige Fährhaus „Zum Kranzte“ das in der Vergangenheit vielen Hamburgern als Ausflugslokal diente zurückgehen. Zum anderen könnte sich der Name auch aus dem Zusammenhang der dichten Bebauung entlang des Deiches mit dem „Kranz“ der Häuser ableiten. Durch seine günstige Lage diente das Fischerdorf Cranz als wichtiger Fährort nach Blankenese und war ein Dreh und Angelpunkt für diese Strecke. Bis heute hat sich der Stadtteil mit seinem Fähranleger den Namen als „Tor zum Alten Land“ erhalten. Mit seinen vier durchlaufenden Strassen ist Cranz einer der weniger besiedelten Stadtteile von Hamburg. Daher sind die meisten Ortsansässigen davon Abhängig sich eine Beschäftigungsstelle außerhalb ihres Stadtteils zu suchen. Dadurch lässt sich aber die Einkaufsfahrt für den täglichen Bedarf sehr leicht mit der Fahrt zum Beschäftigungsort verbinden. Bedauerlicherweise sind in Cranz nur noch wenige Backsteinfassaden im wilhelminischen Stil an den Häusern noch gut erhalten. Dennoch hat besticht das Leben in Cranz durch seine Ruhe und die Schöne Natur die diesen Stadtteil umgibt.
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