Werner Bischof
Zunächst interessierte sich Werner Bischof (* 1916, Zürich; † 1954, Peru) für Malerei, wollte dann aber Sport- und Zeichenlehrer werden.
1923 wechselte er nach Zürich an die Kunstgewerbeschule wo er bei Hans Finsler einen Grundkurs und die Fotoklasse besuchte. 1936 arbeitete er als freier Fotograf und Grafiker, 1942 wurde er Mitarbeiter und schließlich Cheffotograf bei der Zeitschrift „DU“. Zu den wichtigsten Zeitdokumentationen wurden seine Reportagen über Ruinenstädte des zweiten Weltkriegs. Die unterentwickelten Gebiete bereiste Bischof als einer der Ersten: Südamerika, Indien, Korea. Erschienen sind seine Reportagen in „Life“, „Fortune“, „Picture Post“ und „Observer“. Der Gruppe Magnum schloss er sich 1949 an. Bei einem Autounfall kam Bischof 1954 auf einer Reise durch die Anden ums Leben.
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