Halbformatkamera

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Bei der Halbformatkamera werden verschiedene Formate vereint. Es werden 35-mm-Filme der Kleinbildkamera verwendet. Die Belichtung erfolgt aber nicht im Kleinbildformat 24 x 36 mm, sondern im Stummfilm-Kinoformat 18 x 24 mm.

Dadurch verdoppelt sich die Anzahl der Aufnahmen je Film und es können bis zu 72 Bilder gemacht werden. Es gibt sogar spezielle Schwarz-Weiß-Dünnfilme, die die Aufnahme von 114 Bildern auf einem Film erlauben. Aufgrund dieser verdoppelten Bildanzahl wurde das Format von Yashica als Doppelformat bezeichnet. Dieser Begriff meint jedoch das Format 24 x 36 mm als Verdopplung zum Halbformat.

Schon früh wurden in der Fotografie Halbformatkameras eingesetzt. Die Olympus Pen F erschien 1963. Andere Hersteller folgten und brachten eigene Modelle auf den Markt (Minolta, Canon, Konica). In der Pen-Reihe von Olympus erschienen sowohl Sucherkameras als auch Spiegelreflexkameras. Die Produktion lief von 1960 bis 1983. Auch andere Hersteller boten Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven an. Es handelte sich dabei meist um Umbauten der regulären Reihe oder kleine Baureihen. Einzig die Yashica besaß ein fest eingebautes Zoomobjektiv.

Minolta entwickelte mit der Electro-Zoom x sogar eine Spiegelreflexkamera, die ein noch kleineres Format nutzte. Mit 12 x 18 mm auf einem 16-mm-Film ging diese Kamera aber nie in die Serienproduktion. Hinzu kam, dass dieser Film für 16 mm Kassetten mit 10 x 14 mm konfektioniert war. Es wurden sogar spezielle Kameras für den Einsatz in Polizei und Ermittlungsbehörden gebaut. Diese bedienen sich der Großraummagazine.

143 verschieden Halbformatkameras wurden auf den Markt gebracht. Hervorzuheben sind die Parat und Paramat von Agfa, die Penti I + II von VEB Pentacon (Rapidfilmpatronen), die Lomo und Krasnogorsk aus Russland, die Minolta Repo, die Demi und Dial 3 von Canon sowie die unterschiedlichen Modelle von Olymus und Yashica.

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