Mogo Hamburg
Rund um die Hamburger St. Michaelis-Kirche findet seit 1984 alljährlich der Motorradgottesdienst (MOGO) statt. Bei dieser ersten Veranstaltung nahmen ca. 350 Biker teil.
Heute sind es mehr als einhundert Mal so viele. Die Veranstaltung zieht mittlerweile auch hunderttausende Zuschauer an. Da natürlich nicht für alle Besucher Platz im Michel ist, wird der Gottesdienst nach draußen übertragen. Ursprünglich wurde der Motorradgottesdienst von Pastor Reinhold Hintze ins Leben gerufen, um die Partnerschaft zwischen den Bikern und der Polizei zu stärken. Seit 1996 wird die Veranstaltung einfach nur MOGO genannt. Der MOGO ist ein friedliches und kameradschaftliches Fest, was durch zwei Leitsätze, zum einen „Fahre nicht schneller als dein Schutzengel fliegen kann“, zum anderen „auch die Bikerseele geht zu Fuß“, geprägt ist. Natürlich wird im Laufe des Gottesdienstes der verunglückten und verstorbenen Biker-Kameraden gedacht. Personen, die sich besonders um den MOGO verdient gemacht haben wird seit einigen Jahren der MOGO-Engel verliehen. Auf der Veranstaltung werden nur alkoholfreie Getränke ausgeschenkt und mit leerem Magen muss auch keiner nach Hause gehen.

